Buchungsregeln schützen Ihren Kalender, prägen aber auch die Kundenerfahrung. Zu lockere Regeln führen zu Nichterscheinen und Lücken. Zu strenge Regeln können gute Kunden abschrecken. Ziel ist es, Erwartungen klar zu machen, bevor jemand bucht.
Beginnen Sie mit Stornierungs- und Nichterscheinen-Regeln
Wählen Sie eine Stornierungsfrist, die zu Ihren Leistungen passt. Ein kurzer Haarschnitt benötigt vielleicht weniger Vorlaufzeit als ein langer Farbtermin. Wenn Sie Gebühren bei Nichterscheinen erheben oder Anzahlungen einbehalten, kommunizieren Sie dies deutlich vor der Bestätigung.
Nutzen Sie Anzahlungen dort, wo das Risiko am höchsten ist
Anzahlungen sind besonders sinnvoll bei langen Terminen, nachgefragten Zeiten, Neukunden, Brautservices, Farbleistungen oder Dienstleistungen, die Produktvorbereitung erfordern. Nicht jeder Termin benötigt eine Anzahlung.
Fügen Sie Puffer und realistische Dauern hinzu
Direkte Folge-Termine funktionieren nur mit realistischen Zeitangaben. Planen Sie Reinigungs-, Beratungs-, Verarbeitungs-, Abrechnungs- und Pausenzeiten ein. Ein voller Kalender mit unrealistischen Zeiten verursacht Stress und Verzögerungen.
Überprüfen Sie die Regeln nach realen Buchungen
Nach dem ersten Monat analysieren Sie Nichterscheinen, späte Stornierungen, Lücken und Mitarbeiterfeedback. Passen Sie die Regeln anhand von Fakten an, nicht nach Vermutungen.
Verwenden Sie die Setup-Checkliste, um sicherzustellen, dass diese Regeln in Ihrer Buchungssoftware berücksichtigt sind.